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ö. b. u. v. Sachverständige


Sachverständige werden von den Handwerks-, Industrie- und Handelskammern
sowie den Architektenkammern öffentlich bestellt und vereidigt.

Dazu müssen sie den Abschluss als Meister in einem Handwerk oder ein Hochschulstudium nachweisen. Darüber hinaus sind Erfahrungen auf den jeweiligen Fachgebieten und die besondere Fachkunde von den Sachverständigen in einer Prüfung nachzuweisen.

Dabei versteht sich laut Bundesverwaltungsgericht unter „besonderer Fachkunde“ eine über dem Durchschnitt liegende Kenntnis und Fähigkeit. Der ö. b. u. v. Sachverständige ist verpflichtet, diese besondere Fachkunde durch Fortbildung nachweislich zu aktualisieren. Der von den ö. b. u. v. Sachverständigen geleistete Eid zur Unparteilichkeit verpflichtet ihn auch zur Unabhängigkeit und Schweigepflicht.

Diese Voraussetzungen machen sich auch die Gerichte zunutze und beauftragen in Streitsachen ö. b. u. v. Sachverständige zur Gutachtenerstattung.